Linoldruck

linoldruck_1Egal ob Holz- oder Linolschnitt, mir gefällt dass ich einmal geschnitzt, beliebig oft drucken kann und doch jeder Druck etwas anders ausschaut. Gerade die unsauberen Stellen machen das Ergebnis aus…und Manches kann man gar nicht oft genug drucken. linoldruck_2linoldruck_3LINOLDRUCK…SO GEHT’S

  1. die Rückseite der Vorlage mit einem weichen Bleistift ganzflächig schraffieren.
  2. dann die Vorlage auf die Linolplatte (10,5 x 14,8 cm) legen und mit einem Kugelschreibe die Konturen nachfahren.
  3. die Vorlage wurde so schwach auf die Platte gepaust. Um die Deutlichkeit zu verstärken, alles nochmal mit dem Bleistift nachzeichnen.
  4. jetzt kann geschnitzt werden. Wechselt öfters mal den Aufsatz, um auch filigrane Stellen herausarbeiten zu können.
  5. voilà, die fertig geschnitzte Linolplatte! Natürlich alles Spiegelverkehrt, damit der Druck am ende lesbar wird.
  6. jetzt kommt Farbe ins Spiel…die Klarsichtfolie mit Klebestreifen auf eine vor Flecken schützende Unterlage kleben und Acrylfarbe darauf auswalzen. Wichtig ist dabei, auf die Farbmenge zu achten, zu viel und zu wenig können dem Druck schaden, aber das muss man einfach ausprobieren. Gut ist immer, wenn die Walze beim drüberwalzen „schmatzt“.
  7. Dann die Linolplatte einwalzen und auf die Druckfläche (in diesem Fall ein Sperrholz) drücken. Die ganze Fläche gut andrücken und vorsichtig und auf einen Ruck von der Druckfläche lösen.

Druck

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2 Gedanken zu “Linoldruck

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